NOMAA
ANNEE2006
TYPECONCOURS
SITUATIONAARBURGAG

Création d'une oeuvre d'art (avec Yves Mettler), Aarburg (AG), 1er rang - 1er prix

Wiederholt winkt uns etwas

Ein Städtchen und ein Tunnel. Das erste wird vom zweiten durchdringt, und bringt neuer Wind. Wohin zieht er, woher kommt er? Da wo damals eine Wiese war ist ein Loch, und durch das Loch fährt der ganze Verkehr in das nörldliche Tal, dass lange durch die Burg über die Aare geschützt und geschlossen war. Der Damm musste man brechen, der Fluss ist zu stark geworden.
Plötzlich wird das Städtchen abgekoppelt. Der Anschluss ist vorhanden, wer die Ausfahrt nützen wird ist die Frage. Was kommt jetzt? Wer kommt dann? Was Aarburg erlebt ist nichts neues, aber massiv verstärkt sichtbar die Bewegung die man Globalisierung nennt : Verflüssigung der Verbindungen und neu- oder selbstbestimmung der eigene Identität. Änderungen brauchen Erzählungen um Wahrnehm- bar zu werden, um den zwielichtige Gefühle einen Raum zu geben wo gestern und morgen neuartig, problematisch, aber formuliert vorgestellt werden können.
Das ist mein Ansatzpunkt für das Projekt. Es geht darum eine Maschine zu schaffen die versucht die Reibung zwischen hier und dort produktiv wahrnehmbar zu machen, und das auf eine öffentliche Ebene. Eine Öffentlichkeit die sich aufgrund dieser Änderung, die das kollektive Imaginäre betrifft, bildet. So kann ein Kunstwerk ein öffentlichen Raum schaffen, oder den existierenden öffentlichen Raum um ein Art spezielles Werkzeug erweitert.

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